Lateinamerika / Ecuador


Verband für Internationale Politik und Völkerrecht e. V. Berlin (VIP)

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Bericht über eine Veranstaltung des VIP

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Bericht über eine Veranstaltung des Verbandes für Internationale Politik und Völkerrecht e.V. am 08.01.2012 in Berlin

Der Botschafter Ecuadors, Ing. Jorge Jurado, hielt in Berlin den Vortrag „Die Energie- und Umweltpolitik Ecuadors aus außenpolitischer Sicht“

Quelle: Pressebulletin der Botschaft Ecuadors in der Bundesrepublik Deutschland – 08.02.2012

Der Botschafter Ecuadors in Deutschland, Ing. Jorge Jurado, lud heute 10 Uhr in Zusammenarbeit mit dem Verband für Internationale Politik und Völkerrecht, Berlin, zu einem Vortrag über die „Energie- und Umweltpolitik Ecuadors aus außenpolitischer Sicht“ ein. Der Botschafter hielt diesen Vortrag vor 70 Personen, von denen viele ihre Fragen nach der hervorragenden wirtschaftlichen Entwicklung des Landes in den letzten fünf Jahren stellten. Botschafter Jurado erläuterte deshalb in der bis 12:15 Uhr dauernden Veranstaltung die Überprüfung der Auslandsschulden, die Ergebnisse der Kommission für die Vollständige Überprüfung des Öffentlichen Kreditwesens (CAIC) sowie die aktive Rolle, die die Republik Ecuador in UNASUR, ALBA und anderen Körperschaften der regionalen Integration spielt.

Der Botschafter hob die Initiative Yasuní-ITT hervor, welche es gestattet, den tropischen Urwald des Nationalparks Yasuní– des Nationalparks mit der größten Biodiversität der Welt – zu erhalten - unter gesicherter Achtung der Menschenrechte der beiden Urvölker, die in diesem Gebiet in freiwilliger Isolierung leben.

Was die ecuadorianische Energiepolitik angeht, unterstrich Jorge Jurado, der früher auch Nationalsekretär Ecuadors für Wasser war, dass daran gearbeitet wird, dass bis 2020 80 % des nationalen Energieaufkommens aus Wasserkraft kommt, so dass der Verbrauch von fossilen Brennstoffen minimiert wird.

Weiterhin hob der Botschafter hervor, dass die Bürgerrevolution Ecuadors die Ziele der inneren Entwicklung mit der souveränen, gerechten, solidarischen und komplementären internationalen Politik in Einklang bringt und unterstrich, dass die Verfassung Ecuadors ein nachhaltiges Modell der Entwicklung garantiert, das ambiental ausgewogen ist und die kulturelle Diversität achtet, die Biodiversität und die natürliche Regenerationsfähigkeit der Ökosysteme bewahrt sowie die Befriedigung der Bedürfnisse der gegenwärtigen und künftigen Generationen sichert.

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