Geschichte / Kulturelle Auslandsbeziehungen der DDR


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Falk, Hermann:

Zu Gast in der Welt / Die Welt zu Gast

Die Künstleragentur der DDR / Fakten und Anekdoten zum internationalen Kulturaustausch

Quelle: Autor, veröffentlicht im NORA - Verlag, Berlin 2015, 414 Seiten, ISBN 978-3-86557-373-5

Klappentext zum Buch::

„Der Autor befasste sich 15 Jahre im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der DDR und 20 Jahre als Generaldirektor der Künstleragentur der DDR mit den kulturellen Auslandsbeziehungen der DDR. Im vorliegenden Buch zieht er Bilanz über den internationalen Gastspielaustausch der DDR. Er beschreibt die vielfältige kulturelle Infrastruktur und das reiche künstlerische Potential der DDR, erinnert an die Anfänge nach 1945, an die umfangreiche Zusammenarbeit mit den sozialistischen Länder und beleuchtet die Rolle der kulturellen Beziehungen im Bemühen der DDR um internationale Anerkennung und die Ausweitung der kulturellen Beziehungen nach Anerkennung der DDR 1972 auch durch das kapitalistische Ausland. Besonders schreibt er über den beispielhaften Künstleraustausch - neben der Sowjetunion und den anderen sozialistischen Ländern -  mit Japan und Österreich, die Zusammenarbeit mit Großbritannien, Spanien, Italien und den USA. Nicht zuletzt über Erfolge und Probleme im Gastspielaustausch mit der BRD. Erinnert wird an Gastspiele von zahlreichen Künstlern und Ensembles von Weltgeltung, wie z. B. des Bolschoi-Theaters Moskau, des Burgtheaters Wien und der Wiener Philharmoniker, des Kabuki-Theaters Tokio, der Scala di Milano und der Berliner Philharmoniker in der DDR sowie an die Glanzpunkte des Kulturfestivals zum 750.Jahrestag Berlins 1987. An Begegnungen und Erlebnissen mit Weltstars wie David Oistrach, Swjatoslaw Richter, Placido Domingo, Yehudi Menuhin, Leonard Bernstein. Geschichten um Louis Armstrong, Bob Dylan, BAP, Miriam Makeba, Mireille Mathieu und Udo Jürgens und anderen werden erzählt. Auch die vielen Gastspiele von hervorragenden Künstlern und Ensembles der DDR in aller Welt, die die Regierung der DDR großzügig förderte und die das Ansehen des kleinen Landes mit seiner erstaunlich reichen Kultur in aller Welt gefördert haben, werden beschrieben. Dabei werden gelegentliche Schwierigkeiten und Probleme wie auch die schwierige Situation nach 1990 nicht ausgeklammert.“